Wilhelm-Hauff-Schule
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Kindervertreter*innen im digitalen Raum

Das Kindervertreter*innen-Projekt geht in die zweite Runde! Und auch an uns geht das aktuelle digitale Miteinander nicht vorbei. Daher haben wir schon zu Beginn des Schuljahres das Projekt coronakonform umgestellt. Als erstes konnten sich alle Schüler*innen, die kandidieren wollten, zur Wahl aufstellen. Dafür erstellten sie ihre eigenen persönlichen Plakate, die im "Wahlgang" präsentiert wurden.
Ende letzten Jahres fand dann die Wahl der Kindervertreter*innen statt. Acht Schüler*innen (zwei aus jeder Stufe) haben die Wahl erfolgreich gewonnen! Und was genau sind jetzt die Aufgaben der Kindervertreter*innen?
Auch in diesem Schuljahr geht es wieder darum, die Partizipation und Beteiligung der Schüler*innen zu stärken. Dazu setzten sich die Kindervertreter*innen für die Interessen, Ideen und Kritik aller Schüler*innen ein. Um das coronakonform umzusetzen, ist eine White Wall geplant, die im neuen Kindervertreter*innenbüro in der Aula allen Schüler*innen zugänglich ist. Hier können die Schüler*innen unter bestimmten Kategorien ihre Gedanken auf Post-It's mit den Kindervertreter*innen kommunizieren. Die White Wall wird in regelmä├čigen Treffen der Kindervertreter*innen besprochen, um ihnen erneut auf der White Wall Antworten geben zu können.

Und was hat das jetzt mit digital zu tun?
Aufgrund der erneuten langen Schulschließung waren wir gezwungen das Projekt ein wenig pausieren zu müssen. Dachten wir zumindest. Denn dann haben wir entschieden, unser Projekt vorübergehend einfach digital stattfinden zu lassen. Dafür haben wir zum einen die White Wall im Büro als digitale Pinnwand erstellt, auf der sich alle Schüler*innen von Zuhause aus mitbeteiligen können.

Zum anderen haben wir unsere Kindervertreter*innen-Treffen in Jitsi-Räumen gestaltet. Dadurch konnten wir trotz Schulschließung uns gegenseitig besser kennenlernen und die kommenden Aufgaben besprechen. Und weil das so gut funktioniert hat (und wir in Corona-Zeiten richtig gute digitale Profis geworden sind) möchten die Kindervertreter*innen eine digitale Sprechstunde anbieten. Dafür laden sie alle Schüler*innen ein, sich in einem Jitsi-Raum auszutauschen.
Tatsächlich sind wir sehr begeistert, dass die Kindervertreter*innen nun auch im digitalen Raum interagieren können. Allerdings freuen wir uns vor allem darauf, dass wir ganz bald wieder - selbstverständlich auch corona-konform - unser Projekt im "Real Life" fortführen können. Denn so macht es immer noch am meisten Spaß. Bis dahin - bleiben wir im "digital space"!